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Die Brücke ...
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Die Nacht reicht dem Tag die Hand, es ist die Zeit indem der Morgen seine Farben erhält.Auf der Flussbaustelle regt sich der erste Motor einer endlosen Flotte aus Stahl und stößt seine lange Rauchfahne in den noch schwarzen Himmel.Schemenhaft erscheinen vor mir vor mir die Kontruren der 110 jährigen eisernen Fußgängerbrücke, die sich über den zweihundert Meter breiten Strom spannt.Erst nachdem ich die Brücke betreten habe, kann ich das andere Ende erkennen. Ihre räumliche Mitte trennt und verbindet Staaten und Menschen. Zu dieser frühen Zeit scheint außer mir noch niemend da zu sein.Ich steige über das Geländer, springe mit einem Satz auf den Außenpfeiler. Ein Geflecht von Spinnweben spannt sich um Schuhe und Jeans. Das rasch vorüber ziehende Wasser macht schwindelig, wenn ich länger hinabschaue.Hinter mir das grelle Quitschen von den Scheibenbremsen eines heranjagenden Fahrrades. Ein "Halt, tus net, tus net tus net" Ein hagerer Mann mit Helm starrt entsetzt über das Geländer und streckt mir seine Hand entgegen. "Nein" antworte ich, " ich stelle hier nur mein Erschütterungsmessgerät auf…"
Joachim Milde 08.09.2009 Anmerkung der Redaktion: Es wird weiter investiert! In Rheinfelden entsteht ein neues Wasserkraftwerk. Voraussichtlich ab 2010 kann das neue Kraftwerk ans Netz gehen. Der Standort Rheinfelden hat Tradition: Das alte Kraftwerk ist das älteste Flusskraftwerk Europas. Als es 1898 in Betrieb ging, wurde es an Größe weltweit nur von dem Kraftwerk an den Niagarafällen übertroffen. 800 Meter flussaufwärts entsteht nun der Neubau. Im Gegensatz zum alten Werk sind jetzt Stauwehr und Maschinenhaus nicht mehr räumlich getrennt sondern liegen in einer Achse zum Rhein. Da die Strömung am Schweizer Ufer günstiger ist, entsteht das neue Maschinenhaus dort. Auf der Energiedienst-Homepage können Sie sich über den Fortgang der Bauarbeiten auf dem Laufenden halten. |