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Stürmende
Nachtgedanken
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Hallo Sternchen, unerwartet, unverhofft wird mir eine gefüllte Schale der Sympathie gereicht. Danke, meine Liebe. Es war mir ein Vergnügen sie bis auf den Grund auszukosten.
Die Ankündigungen schwerer Unwetter haben die Abenteuerlust entfacht, das Herz an den höchsten Mast zu binden um in die Seele der Natur schauen zu können. Inmitten buchenbewaldeter Bergkuppen der Rhön steht eine erfahrene, verschlafene Blockhütte. Ihre axtrohen massiven Spundwände, die eichene Holzbohlentür und das sturmgeplagte Schindeldach sind längst von der Natur adoptiert worden. Durch die
Ladenschlitze der kleinen Fenster wachsen die grauweißen Dolden
der Holunder, verbreiten ihren vereinnahmenden selbstbewußten Geruch,
erinnern an Großmutters Holundersekt. Das Tal öffnet sich nach Nordwest. In rascher Folge wechseln sich grauweiß bleierne Wolkenformationen mit düster blauschwarz verzerrten Bändern ab. Grummeln
tönt ans Ohr, verkündigt den nahenden Zorn der Winde, des Wassers
und der peitschenden Kühle. An das Geländer der Treppe gelehnt,
erhoffen wir die kraftvolle Sexualität mit der Natur. Die üppig
geformten Buchen auf der gegenüberliegenden Anhöhe versprühen
mit ihrer ausladenden Pracht den ganzen Stolz ihrer Weiblichkeit. Ein
sanfter milchiger Schleier benetzt die äußere Bewegung der
Blätter, eröffnet das sinnliche Vorspiel einer stürmischen
Versprechung. Totenstille.
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Der Gutenmorgensonnenstrahl Achim E-Mail
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