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Weisheiten
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Hallo Margitta. Ich glaube, ich muss Dir etwas persönliches von mir berichten. Ich bin Buddhist, wenn auch noch kein "eingetragener" das heisst, ich habe noch nicht die 3fache Zuflucht (zu Buddha, zur Lehre und zur Gemeinschaft) genommen, was nicht an meiner Überzeugung sondern an der fehlenden Institution liegt. Hier in Hannover gibt es nur ein vietnamesisches Zentrum und diese Art des Buddhismusses ist nicht der, mit dem ich etwas anfangen kann. Eine Weisheit, an die ich mich halte ist: Es gibt keinen Weg zum Glück sondern nur das Glück am Wegesrand. Wünsche und Hoffnungen erzeugen Leiden und die Lehre ist eben genau darauf ausgerichtet, Leiden zu vermeiden. Warum erzeugen Wünsche und Hoffnungen Leiden? Entweder sie erfüllen sich, dann leidet man, weil man Angst hat, das Erreichte zu verlieren oder man erreicht das Gewünschte nicht, dann leidet man, weil man es nicht erreicht hat. Leiden ist hier nicht mit Schmerzen oder so zu assoziieren. Ziel des Buddhisten ist, das sog. Nirwana zu erreichen, das ist ein Zustand des Nichtwollens, der Zustand absoluter mentaler Freiheit ohne Leiden. Ich weiss, es ist schwer zu verstehen und glaube mir, es ist noch schwerer, es kurz zu erklären. Auch wenn ich vielleicht schon recht weit auf dem Weg bin, mache ich staendig "Fehler" indem ich begehre oder Dinge nicht einfach hinnehme. Aber ich meditiere (denke nach) darüber und stelle fest, dass alles im Leben einen Sinn hat. Wichtigstes Ziel ist das Auflösen des Ego, der Ichbezogenheit. Nicht MIR passiert es wirklich, ich nehme es nur in meiner begrenzten Sicht so war. - Es passiert immer allem. Ach, ich weiss auch nicht, ob ich mich verständlich mache. Lao Tse sagte einmal: Es ist, wie es ist doch wie kann ich es aendern indem ich es aendere und doch ist es so, wie es ist. Leben im
Augenblick ist ein weiteres Ziel. Alles Liebe
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